Auf ein Neues …

26. Dezember 2011

Ein altes Sprichwort besagt “Aller guten Dinge sind es Drei”. Nun denn: Hier ist es wieder - das Astrowetter-Blog.

Zwei mal hatte unser Blog das Licht der Welt bereits erblickt, aber beide Male war es infolge böswilliger Diffamierung durch fanatische Antiraucher von den jeweils externen Hostern einfach wieder gelöscht und vom Netz genommen worden: So funktioniert Meinungsfreiheit nach Art der selbst ernannten Wächter über Tugend und Moral.

Heute ist es nun wieder so weit und unsere zerschossenen und frech gelöschten Texte gehen zum dritten Mal an den Start und diesmal - wir hosten unser Blog nun selbst - werden die Einträge bleiben, das sei an dieser Stelle versprochen.

Auch wenn es uns leider nicht gelungen ist, auch die zahlreichen Kommentare zu rekonstruieren, die Sie liebe Leser bereits hinterlassen hatten, so sind Sie hiermit herzlich eingeladen, sich abermals an den Inhalten zu beteiligen und mit uns zu diskutieren.

Willkommen zurück!

Jürgen Vollmer

Sieben klassische Unwahrheiten

6. Dezember 2008

zum Thema “Passivrauch” 

1. Der so genannte “Passivrauch”

Urheber: Erstmals tauchte dieser Begriff bei den Nazis auf – vom militanten Nichtraucher Adolf Hitler gefördert – mit dem Ziel, die Zahl der Raucher durch Verbreitung irrationaler Angstpropaganda zu senken.

Hintergrund: Raucher als Individualisten sind in der Regel weniger steuerbar, als “gesunde” Mitglieder der Volksgemeinschaft.

Wirklichkeit: Tabakrauch ist in jeder Hinsicht harmloser als Pulverdampf.

2. Jährlich sterben 3.301 Menschen an “Passivrauch”

Urheber: WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle beim DKFZ (Deutsches Krebsforschungs­zentrum in Heidelberg).

Hintergrund: Unwahre Schlussfolgerung einer viel zitierten “Studie” des DKFZ, die abenteu­erliche Schätzungen aus Drittstudien auf wissenschaftlich nicht haltbare Weise hoch rechnet (Junk Science).

Wirklichkeit: Die Zahl ist frei erfunden. Bis heute gibt es weltweit keinerlei wissenschaftlich haltbare Belege für den Tod auch nur eines einzigen Nichtrauchers durch “Pas­sivrauch”.

3. “Passivrauch” in Gaststätten birgt ein erhöhtes Gesundheitsrisiko

Urheber: DKFZ und andere, international operierende Agitatoren für die Prohibition.

Hintergrund: In Tabakrauch sind zahlreiche Stoffe enthalten, die als gesundheitsschädlich betrachtet werden. Hinzu kommen Emissionen von Feinstaub.

Wirklichkeit: Die Durchschnittsbelastung der Raumluft in Gaststätten mit Schadstoffen aus Tabakrauch liegt weit unter derjenigen, welche z.B. aus Baumaterialien oder durch Küchendunst freigesetzt werden. Die Feinstaubbelastung durch Tischkerzen übersteigt diejenige von Tabakrauch um ein Vielfaches.

4. Die Gesundheit von Gastronomiepersonal muss geschützt werden

Urheber: DKFZ, die EU-Kommission, die Parteien GRÜNE, SPD, CDU und LINKE sowie weitere, international operierende Prohibitionsagitatoren.

These: Nichtraucher, die in der Gastronomie beschäftigt sind, werden gegen Ihren Wil­len gesundheitlichen Gefahren durch “Passivrauch” ausgesetzt. Nur Rauchverbote können diese Personen schützen.

Wirklichkeit: Rund zwei Drittel aller Mitarbeiter in der Gastronomie sind Raucher und bedür­fen daher keines “Schutzes” vor “Passivrauch”. Niemand zwingt nicht rauchendes Personal, in der Rauchergastronomie anzuheuern.

5. Nichtraucher werden bei der Arbeitsplatzwahl diskriminiert

Urheber: Die EU-Kommission, vorzugsweise die Parteien GRÜNE und SPD sowie weitere international operierende Prohibitionsagitatoren.

These: Findet nicht rauchendes Gastronomiepersonal aufgrund der schwierigen Wirt­schaftslage keinen (rauchfreien) Arbeitsplatz, so liegt gegenüber rauchendem Personal eine Diskriminierung vor, weil dieses in der Rauchergastronomie mü­helos einen Arbeitsplatz finden könnte. Aus diesem Grunde muss an allen Arbeitsplätzen in der Gastronomie ein ausnahmsloses Rauchverbot gelten.

Wirklichkeit: Kein Verkäufer, der einen vegetarischen Lebenswandel pflegt, ist dazu gezwun­gen, in einer Metzgerei zu arbeiten. Niemand käme auf die absurde Idee, aus diesem Sachverhalt eine nicht duldbare Diskriminierung gegenüber Nichtvege­tariern herzuleiten, deretwegen an allen Arbeitsplätzen im Lebensmittelhandel fortan ein allgemeines Fleischverbot zu verlangen sei.

6. Lüftungs­techniken können die Rauchbelastung nicht vermindern

Urheber: DKFZ und andere, international agitierende Prohibitionisten.

Hintergrund: Bestrebungen der Gastronomiebranche, Nichtraucher durch technische Innovations­maßnahmen vor den vermeintlichen Gefahren durch “Passivrauch” in Gast­räumen zu schützen, ohne dort das Rauchen verbieten zu müssen.

Wirklichkeit: Vom TÜV Rheinland begleitete Versuche in Gaststätten mit und ohne Luftreini­gungsanlagen haben ergeben, dass die Schadstoffbelastung in Gasträumen, in denen geraucht wurde, bei eingeschalteter Luftreinigung erheblich geringer war, als in solchen Gasträumen, in denen zwar nicht geraucht, aber auch auf die Luftreinigung verzichtet wurde. Dies bedeutet im Klartext: Die Luft in Raucher­gaststätten mit Luftreinigung enthielt wesentlich weniger Schadstoffe, als die Luft in der üblichen Nichtrauchergastronomie – ja sie war sogar besser, als im Freiluftbereich außerhalb der untersuchten Gaststätten

7. Wo Speisen zubereitet werden muss Rauchen verboten sein

Urheber: Bundesverfassungsgericht am 30. Juli 2008 in Karlsruhe.

Hintergrund: Insbesondere die getränkeorientierte Kleingastronomie musste nach Einführung der Rauchverbote teils existenzbedrohende Umsatzeinbußen hinnehmen, zahl­reiche Betriebe gingen in den Konkurs. Um sicher zu stellen, dass sich nicht auch besser gestellte Gastronomiebetriebe auf die Ausnahmeregelung berufen, verhängten die Karlsruher Richter dieses Quasi-Essverbot.

Wirklichkeit: Es gibt keinen nachvollziehbar vernünftigen Grund, weshalb es einem Wirt ver­wehrt bleiben sollte, auch für rauchende Gäste ein adäquates Speiseangebot vorzuhalten. Das Essverbot für Raucher hat mit Gesundheitsschutz nicht das Mindeste zu tun!

Summa Summarum

“Passivrauch” ist eine Erfindung der Angst- und Hasspropaganda des Dritten Reiches, ein Kunstbe­griff, den das DKFZ in seinem erbitterten Feldzug gegen die rauchenden Teile der Bevölke­rung blind übernommen und zum Angstbegriff einer beispiellos hysterischen, politischen Agitation gekürt hat, obwohl weltweit bis heute noch kein einziger Todesfall durch “Passivrauch” nachgewiesen worden ist. Die Behauptung des DKFZ, Todesfälle durch “Passivrauch” seien nachgewiesen, ist eine dreiste Lüge!

Die Schadstoffbelastung in Gaststätten durch Baugifte, Küchendünste oder Feinstaub aus Tischkerzen liegt weit über derjenigen, die sich bei normaler Lüftung durch Tabakrauch in der Raumluft anreichern. Bei Betrieb adäquater Luftreinigungsanlagen ist die Luft in Rauchergast­stätten sogar weitaus besser, als in herkömmlich schlecht belüfteter Nichtrauchergastronomie. Ein mit Gesund­heitsschutz begründetes Rauchverbot ist daher absolut unhaltbar und überflüssig.

Kein Nichtraucher ist gezwungen, in einer Rauchergaststätte zu arbeiten. Nicht Nichtraucher, sondern Raucher werden bei der freien Arbeitsplatzwahl diskriminiert. Zahlreiche Arbeitgeber vor allem in der Gesundheitsbranche, allen voran die WHO, stellen keine Raucher mehr ein und die­se eklatante Benachteiligung arbeitsuchender Raucher gegenüber Nichtrauchern wird weder als Diskriminierung anerkannt, noch entsprechend gesetzlich verfolgt oder geahndet.

Das völlig ungerechtfertigte Ess-Verbot in Rauchergaststätten macht das ganze Ausmaß der höchstrichterlich gebilligten Groteske sichtbar und setzt der von maßlosen Desinformations- und Hetzkampagnen begleiteten Diskriminierung von Rauchern durch die gesetzlichen Rauch­verbote die Krone auf. Es kommt darüber hinaus einem willkürlich verhängten Berufsverbot von Köchen in Teilen der Kleingastronomie gleich, schränkt die unternehmerische Freiheit der Wirte ein und führt zu einer wettbewerbswidrigen Benachteiligung betroffener Betriebe.

Durch Verbreiten der wahrheitswidrigem Behauptung der WHO, der Gesundheitsindustrie und von profilierungssüchtigen Parlamentariern, Rauchverbote seien zwingend notwendig, um Nichtraucher vor ernsten Gesundheitsschäden und vor Diskriminierung durch Raucher zu schützen, wird die Wirklichkeit ins Gegenteil verkehrt. Täter stilisieren sich in perfiden Medienkampagnen zu Opfern und die eigentlichen Opfer, rauchende Menschen, werden mittels der selben Propaganda böswillig zu Tätern erklärt.

Genau SO fängt Volksverhetzung an!

Jürgen Vollmer | im Dezember 2008

 

GRÜNER Totalitarismus - Ein offener Brief

30. April 2008

Im rot-grün regierten Marburg ticken die Uhren anders. Bürgermeister Franz Kahle (GRÜNE) setzt den von der Stadt Marburg durchaus rigide vertretenen Rauchverboten des Landes Hessen noch eins obendrauf: Er will nun auch noch die von vielen Gastwirten als Notmaßnahme gegen den Gästeschwund aufgestellten Heizpilze vor den Gaststätten verbieten (lassen).

Dies berichtete dieser Tage die in Marburg erscheinende Oberhessische Presse. Hier mein OFFENER Leserbrief an die Oberhessische Presse zu diesen dreisten Plänen:

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GRÜNER Totalitarismus

Es ist nicht zu fassen: Erst werden die Betreiber kleiner Gastronomiebetriebe durch die totalitären Rauchverbote quasi zwangsenteignet und nun wird ihnen und ihren rauchenden Gästen auch noch der letzte Zufluchtsort per Dekret kaputt gemacht, an dem sie die “Zigarette danach” wenigstens nicht frierend rauchen könnten.

Zugegeben: Heizpilze sind unter Gesichtspunkten der Umweltpolitik keine schöne Sache. Aber die Alternative für die Wirte kann nur in der Freistellung der Entscheidung bestehen, das eigene Lokal entweder als Nichtraucher- oder als Raucherlokal zu führen. Alles andere ist inakzeptable Bevormundung erwachsener Mitbürger durch ideologisch verblendetes Eiferertum.

Der infolge der Rauchverbote bereits jetzt für viele Wirte bedrohliche Gästeschwund wird durch das Verbot der Heizpilze zum Todesstoß für kleine Gastronomiebetriebe katalysiert. Zudem erreicht die böswillige Gängelung, Bevormundung und Diskriminierung von rauchenden Mitbürgern eine neue Qualität und es ist besonders bestürzend, dass sich ausgerechnet die GRÜNEN, als ehemalige Bürgerrechtspartei an die Spitze der Verbotsdiktatoren setzen.

Anstatt es Wirten und Gästen selbst zu überlassen, ob sie Rauchen bzw. Rauchen lassen, wird jeder denkbare Kompromiss untersagt, werden Raucher immer weiter ausgegrenzt, dämonisiert und entmündigt.

Die Bestimmungen des so genannten “Nichtraucherschutzgesetzes” sind eine der schändlichsten Mogelpackungen dieses Jahrzehnts, denn es geht nicht um den wohlberechtigten Schutz der Einen vor unerwünschtem Rauch, sondern allein um die Bevormundung der Anderen, der Raucher, eine Entmündigung, die weder hinzunehmen, noch zu respektieren ist.

Wie lautete doch der alte Wahlspruch der einstigen Vorläuferbewegung der GRÜNEN: “Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht”!

Ich nehme die Alt-GRÜNEN beim Wort!

Jürgen Vollmer

(bis 2007 gut 20 Jahre lang Mitglied der GRÜNEN Partei)