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Im Schatten des Saturn

Sonnenfinsternis - Raumsonde Cassini im Schatten des Saturn

ę 2006 by NASA/JPL/Space Science Institute - Klick ins Bild fŘhrt zu einer gr÷▀eren Aufnahme

Saturn-Sonnenfinsternis beobachtet von Bord der Raumsonde Cassini am 15. September 2006


Liebe Sternfreunde,                                        Marburg, am Freitag den 16. M├Ąrz 2007

im Oktober 2006 wurden die beiden NASA-Sonnensatelliten STEREO-A und STEREO-B gestartet, deren Aufgabe es ist, das so genannte "Weltraumwetter" zu ├╝berwachen. Sie sollen Sonnenst├╝rme und deren koronalen Massenausst├Â├če (coronal mass ejections - CMEs) untersuchen, das sind riesige Wolken elektrisch geladenen Gases, die bei gigantischen Explosionen auf der Sonne mit gro├čer Geschwindigkeit ins All geschleudert werden, wo sie auch die Erde treffen k├Ânnen.

Mit den Explosionsblitzen solcher Ausbr├╝che schie├čen Kaskaden harter R├Ântgenstrahlung aus der Sonne und breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit in alle Richtungen aus. Solche R├Ântgengewitter erreichen schon nach 8 1/2 Minuten den Erdorbit und k├Ânnen f├╝r Astronauten, die sich gerade frei im All bewegen, aufgrund der extremen Strahlendosis schwere gesundheitliche, wom├Âglich sogar t├Âdliche Folgen haben. 1 bis 3 Tage sp├Ąter trifft dann die Schockwelle der Plasma-Eruptionen ein. Sie l├Âst je nach Teilchendichte einen geomagnetischen Sturm aus, der das Magnetfeld und die Hochatmosph├Ąre der Erde verformen, die Umlaufbahnen von Satelliten destabilisieren, weltweit den Funkverkehr st├Âren sowie Stromversorgungs- und Kommunikationsnetze in Mitleidenschaft ziehen kann.

In den polnahen Gebieten der Erde dringen die elektrisch geladenen Teilchen solcher Sonnenst├╝rme tief in die Erdatmosph├Ąre ein, geben ihre Energie an die Luftmolek├╝le ab und regen diese dabei zum Leuchten an. Die Folge sind spektakul├Ąre Polarlichter, die sich bei starken geomagnetischen St├╝rmen sogar bis in mittlere geografische Breiten ausdehnen und dann auch ├╝ber Mitteleuropa farbenpr├Ąchtige Lichtgarben an den Nachthimmel malen k├Ânnen.

Die Beobachtungen der beiden Sonnensatelliten STEREO-A und STEREO-B sollen den Forschern dabei helfen, fr├╝hzeitig ein m├Âglichst plastisches Bild der Teilchenwolken solcher Sonnenst├╝rme zu gewinnen, um deren Verhalten besser verstehen und vorhersagen zu k├Ânnen, schon bevor sie die Erde erreichen. Aus diesem Grund werden die beiden Schwestersatelliten in gro├čem Abstand voneinander so auf dem Erdorbit positioniert, dass uns ihre Kameras ein deutlich versetztes Bild der Sonne liefern k├Ânnen, - eben ein r├Ąumliches, ein STEREO-Bild.

Weitere Details zur wissenschaftlichen Mission der STEREO-Satelliten finden Sie auf den Seiten der NASA bzw. auf der deutschsprachigen Webseite Science@NASA. Mittels Schaugrafiken wird dort auch gezeigt, wie sich die beiden Sonnensatelliten im Lauf von 2 Jahren langsam auf ihre endg├╝ltigen Beobachtungspositionen im Weltraum zubewegen. Ihre ├ťberwachungsarbeit werden sie indessen bereits im April dieses Jahres aufnehmen: Dann werden ihre hoch modernen Messinstrumente und Kameras auf die Sonne ausgerichtet und alle initialen Experimente und Tests abgeschlossen sein.

Unser Titelbild zeigt die Sonne, so wie sie die Spezialkamera von STEREO-B bei 4 Wellenl├Ąngen, im extremen Ultraviolett, sieht. Die dunkle Scheibe, die an der Sonne vor├╝berzieht, ist unser Mond. Wir sehen also einen Mond-Transit aus Sicht des Sonnensatelliten und damit nichts Anderes, als eine ringf├Ârmige Sonnenfinsternis, bei welcher der Mond wegen der gro├čen Entfernung von ca. 1,6 Millionen Kilometer nicht die ganze Sonne, sondern nur einen kleinen Teil ihrer Scheibe abzudecken vermag.

Durch Klick auf die Links MPG bzw. Quicktime-Movie k├Ânnen Sie sich den Verlauf der Finsternis als Video ansehen. Nicht zuletzt wegen der ungew├Âhnlichen Farbe der Sonne im ultravioletten Licht erscheint die Szenerie mit dem vorbeiziehenden Mond wie die Reise in einem Raumschiff durch ein ganz anderes, fremdartiges Sonnensystem.

Wir w├╝nschen allen Besuchern viel Spa├č beim St├Âbern durch unsere Seiten.

Ihr Astrowetter-Team


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